Good Morning, Nowawes! http://morningnowawes.blogsport.de Neuigkeiten aus dem Kiez und rund um Babelsberg 03: unabhängig - kritisch - blauweiß Sat, 21 Jul 2012 07:27:14 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Ausblick auf das erste Saisonspiel beim CFC http://morningnowawes.blogsport.de/2012/07/21/ausblick-auf-das-erste-saisonspiel-beim-cfc/ http://morningnowawes.blogsport.de/2012/07/21/ausblick-auf-das-erste-saisonspiel-beim-cfc/#comments Sat, 21 Jul 2012 00:02:30 +0000 Schollie_13 Spieltag http://morningnowawes.blogsport.de/2012/07/21/ausblick-auf-das-erste-saisonspiel-beim-cfc/ In wenigen Stunden geht es wieder los !
Herzrasen 03 – Saison 2012/2013 !!

Folgende 18 Spieler sind am gestrigen Freitag um 16 Uhr aufgebrochen, um nach Möglichkeit 3 Punkte aus KMS zu entführen:
Löhe, Zacher, Rudolph, Reiche, Hebib, K.-F. Schulz, Berzel, Opper, Evljuskin, Groß, Hartmann, Kragl, Kauffmann, Kreuels, Koc, Lemke, Müller, K. Schulz

Wie die Startelf aussehen wird, darüber lässt sich trefflich spekulieren. Trainer Christian Benbennek sagte bei ‚Nulldrei zum Anfassen‘ am Mittwoch Abend, dass 9 von 11 Positionen vergeben sind.
Die vakanten Positionen sind in meinen Augen die Position des Rechtsverteidigers, auf der Kai-Fabian Schulz gegen St.Pauli einige Male nicht gut aussah – Konkurrent Aaron Berzel aber eine ansprechende Leistung zeigte. Im zentralen Mittelfeld tobt ebenfalls ein großer Konkurrenzkampf: Groß, Evljuskin, Kreuels und Hartmann streiten sich um 3 Plätze (2 Sechser und ein Zehner). Möglich ist auch, dass es auf den Außenpositionen eine faustdicke Überraschung geben könnte – Süleyman Koc explodierte nach seiner Einwechslung gegen St.Pauli förmlich und präsentierte sich auch im Training sehr stark ! Möglich also, dass er Benjamin Kauffmann aus der Startelf verdrängt. Wenngleich ich nicht glaube, dass sich Benbennek seiner vermeintlich stärksten ‚Waffe‘ von der Bank berauben will. Dennoch scheint diese Option denkbar, um Trainer-Fuchs Gerd Schädlich zu überraschen.
Im Tor scheint sich der Coach bereits festgelegt zu haben – zumindest für das Chemnitz-Spiel. Mitteilen wollte er es den beiden Torhütern Daniel Zacher und Frederic Löhe allerdings erst am Freitag.
Die anderen Positionen dürften im Moment – da noch einige Spieler Trainingsrückstand haben (Heil, Prochnow, Hebisch, Essig, Toure), bzw. gesperrt sind (Kühne) – relativ klar verteilt sein. Rudi scheint aktuell nicht aus der Mannschaft wegzudenken zu sein – zu stark sind seine Trainingsleistungen und zu präsent ist er auch verbal auf dem Feld. Daniel Reiche und Zlatko Hebib sollten in der Innenverteidigung ebenfalls gesetzt sein. Gleiches gilt für Oliver Kragl auf Linksaußen, Philipp Kreuels auf der 10 und Markus Müller im Angriffszentrum.

Da das bevorzugte Spielsystem weiterhin ein 4-2-3-1 bleiben wird, prognostiziere ich folgende Startelf:
Löhe – Rudolph, Reiche, Hebib, Berzel – Evljuskin, Groß – Kragl, Kreuels, Hartmann – Müller

Der erste Eindruck aus den anderen Testspielen bestätigte sich auch gegen St.Pauli:
Das System wird völlig anders interpretiert als in der vergangenen Saison. In Ballbesitz schiebt mindestens ein Außenverteidiger (oft sogar beide) weit nach vorne, ein 6er lässt sich dafür fallen und bietet sich in der eigenen Hälfte als Anspielstation an und sichert gegebenenfalls ab. Die Außenangreifer schieben deutlich weiter nach vorne und unterstützen die nominell einzige Spitze. Somit entsteht situativ ein 3-5-2 bzw. 3-4-3. Die wichtigste Aufgabe kommt aber den drei zentralen Mittelfeldspielern zu. Sie sind der ‚Motor‘ unseres Spiels, müssen große Wege gehen, die Bälle abholen und weiter verteilen. Außerdem sind hier ständige Positionswechsel aufgefallen. Alle 3 rotieren innerhalb ihrer Positionen und tauchen mal auf der 6 und mal auf der 10 auf – wichtig ist nur, dass jede Position immer besetzt ist.
Es wird spannend, wie sich das im ersten Spiel unter Wettkampfbedingungen fortsetzen bzw. umsetzen lassen wird.
Ein heißer Kampf wird es allemal werden, da sich Chemnitz gut verstärkt hat und von nicht wenigen als Aufstiegskandidat gehandelt wird !
Zusätzliche Brisanz bringt natürlich der Wechsel von Anton Makarenko zu den Himmelblauen. Mal schauen, ob er schon zum ersten Spieltag im Kader sein wird – immerhin hat er nach seiner schweren Kopfverletzung aus dem letzten Saisonspiel 2011/2012 bereits Testspiele abslolviert und dort auch schon getroffen.

Allez les bleus !
Bringt was zählbares mit !!!

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Die letzten Personalentscheidungen vor Saisonbeginn http://morningnowawes.blogsport.de/2012/07/20/personalentscheidungen-bis-zum-saisonstart/ http://morningnowawes.blogsport.de/2012/07/20/personalentscheidungen-bis-zum-saisonstart/#comments Fri, 20 Jul 2012 22:45:57 +0000 Schollie_13 Mannschaft http://morningnowawes.blogsport.de/2012/07/20/personalentscheidungen-bis-zum-saisonstart/ Nach der Rückkehr aus dem Trainingslager und pünktlich vor dem ersten Saisonspiel am morgigen Samstag (14:oo beim Chemnitzer FC) sind nun auch die letzten Personalentscheidungen getroffen worden.

Wie bereits absehbar war, wurden die Verträge mit Mickael Nelson und Matheusz Szczur zum 31.07.2012 aufgelöst. Beide konnten Coach Benbennek nicht nachdrücklich von ihren Fähigkeiten überzeugen. Neue Vereine haben sie aktuell noch nicht gefunden. Viel Glück und Erfolg – und danke für euren Einsatz im vergangenen Jahr !

Die anderen Abgänge der Vorwochen haben mit Ausnahme von Amaechi Igwe allesamt einen neuen Verein gefunden: Marian Unger und Florian Grossert wechseln zum FSV Zwickau in die neue Regionalliga Nordost und werden dort auch Rico Morack wiedersehen – bei der TSG Neustrelitz. Ronny Surma zog es in die Regionalliga West zu den Sportfreunden Lotte. Ihnen wünschen wir natürlich bestes Gelingen bei ihren nun anstehenden Aufgaben !

Kofi Schulz hingegen, dem nach der vergangenen Saison ebenfalls nahegelegt wurde sich einen neuen Arbeitgeber zu suchen, wird weiterhin zur ersten Mannschaft gehören und darf sich neu beweisen !

Der zum 30.06.2012 ausgelaufene Vertrag mit Dennis Lemke wurde zudem um ein weiteres Jahr verlängert. Damit bleibt uns ein dribbelstarker Spieler für beide offensiven Außenpositionen erhalten. Auf 16 Einsätze kam Dennis nach seinem Wechsel aus Jena während der vergangenen Saison, 15 mal davon als Einwechsler. Lemke und Benbennek haben bereits bei Braunschweig II zusammen gearbeitet – die Weiterverpflichtung kam also nicht unbedingt überraschend, da der Trainer bei seiner ersten Station außerhalb des Nachwuchsbereiches verständlicherweise zuallererst auf Spieler baut, deren Qualität und Charakter er genauer kennt. Allerdings dürfte es Dennis gegen die starke Konkurrenz – sowohl auf den Außenpositionen (Kragl, Essig, Kauffmann, Koc), als auch im Sturmzentrum (Müller, Heil, Hebisch) – schwer haben diesen Status als Einwechselspieler abzulegen.

Bereits vor einigen Wochen wurde offiziell, was bereits seit den letzten Spielen der abgelaufenen Saison 2011/2012 diskutiert wurde: Süleyman Koc (23) kehrt zurück und erhält eine neue Chance beim SV Babelsberg 03 !
Nach Gesprächen mit Trainer Benbennek und einer abschließenden Vorstandsentscheidung stand fest, dass Sülo nach seinem ‚Aus- bzw. Abrutscher‘ die Gelegenheit beim SVB bekommen soll, zu zeigen, dass er aus seinen Fehlern gelernt hat. In der Saison 2010/2011 machte er mit seinen Tempodribblings und Flankenläufen auf sich aufmerksam. In 26 Spielen schlugen zwar nur 2 Tore und 2 Assists zu Buche – seine Formkurve war bis zum jähen Ende aber stark ansteigend (seine beiden Tore erzielte er in den letzten 4 Spielen vor seiner Verhaftung). Wenn er zu dieser Form zurückfindet, kann er eine Riesenverstärkung für unsere Nulldreier werden bzw. den Abgang von Anton Makarenko zumindest erträglicher gestalten. Laut eigener Aussage ist er aktuell bei 60% seiner Leistungsfähigkeit – die halbe Stunde gegen St.Pauli, die er nach seiner Einwechslung spielen durfte, lässt jedoch vermuten, dass er sich bei dieser Aussage in Understatement geübt hat. Dass sich die Fans über seine Rückkehr freuen, wurde in beeindruckender Form bei der Mannschaftsvorstellung vor 10 Tagen im Vulkan der Babelsberger Filmstudios deutlich – hier wurde Süleyman Koc mit langanhaltendem und euphorischem Klatschen bedacht (deutlich mehr als jeder andere Spieler). Welcome back, Sülo !

Mit Aaron Berzel (20) wurde Anfang der Woche ein weiterer Neuzugang präsentiert. Aaron Berzel wechselt vom Regionalligisten Holstein Kiel an den Babelsberger Park und ist in der Abwehr vielseitig einsetzbar. Er war bereits mit im Traininglager und hat auch danach alle Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert. In den Testspielen kam er ebenfalls zum Einsatz – und traf dort bereits das erste Mal für seinen neuen Verein. Aaron unterschrieb für 2 Jahre. Mit ihm stößt ein weiterer Spieler zum SVB, der unter die U23-Regel fällt. (es müssen immer mind. 4 Spieler auf dem Spielberichtsbogen stehen, die unter 23 Jahre alt sind und für DFB-Auswahlmannschaften spielberechtigt wären) Für Kiel lief er in der vergangenen Saison 21 mal auf – zumeist als Innenverteidiger – und erzielte dabei 1 Tor. Vor seiner Zeit in Kiel spielte er für die Jugendmannschaften des VfL Wolfsburg und der TSG Hoffenheim. Seine hier erworbene gute technische Ausbildung sowie sein gutes taktisches Verständnis konnte man bereits im letzten Testspiel gegen den FC St.Pauli im heimischen KarLi bewundern. Trainer Christian Benbennek bekommt mit Aaron Berzel eine weitere wichtige Alternative für den Abwehrbereich.

Damit sind die Kaderplanungen nun abgeschlossen und unsere Equipe besteht aus folgenden 25 Spielern:
Tor:
Frederic Löhe, Daniel Zacher, Sebastian Rauch
Abwehr:
Daniel Reiche, Zlatko Hebib, Kai-Fabian Schulz, Aaron Berzel, Mathias Kühne, Niko Opper, Assimiou Toure, Matthias Rudolph
Mittelfeld:
Christian Groß, Sergej Evljuskin, Lennart Hartmann, Oliver Kragl, Philipp Kreuels, Süleyman Koc, Christian Essig, Dennis Lemke, Benjamin Kauffmann, Julian Prochnow
Angriff:
Markus Müller, Oliver Heil, Nicolas Hebisch, Kofi Schulz

Auf eine erfolgreiche dritte Drittligasaison !!!
Allez les bleus !

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Weitere Personalentscheidungen getroffen http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/22/weitere-personalentscheidungen-getroffen/ http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/22/weitere-personalentscheidungen-getroffen/#comments Fri, 22 Jun 2012 12:34:37 +0000 Schollie_13 Mannschaft http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/22/weitere-personalentscheidungen-getroffen/ Bereits am vergangenen Wochenende verlängerten die aktuell noch verletzten Nicolas Hebisch und Julian Prochnow ihre auslaufenden Verträge um jeweils ein Jahr.
Am heutigen Freitag vormittag wurde Oliver Heil als zehnter Neuzugang präsentiert.

Nicolas Hebisch (22) kann als der Pechvogel der letzten Saison angesehen werden. Vor der Serie, nach einer ordentlichen Rückrunde 2010/2011, fast schon weg (in Dresden), hatte er oft mit Verletzungen zu kämpfen. Dazu kamen die überzeugenden Leistungen von Markus Müller, so dass es schwierig für ihn war, ins Team zu rücken. Am Ende standen zwar 25 Einsätze in der Statistik, die 2 erzielten Treffer und die 3 Assists spiegeln aber keineswegs seinen wahren Leistungsstand wieder. Zum einen weil ‚Hebe‘ oft nur zu Kurzeinsätzen kam, zum anderen weil er wohl den Kopf nicht so richtig frei hatte und häufig mit sich selbst haderte (das war vor allem im Training gut zu beobachten). Trotzdem schön, dass er Nulldrei eine weitere Saison erhalten bleiben wird ! Als schneller, technisch versierter Mittelstürmer, der zudem noch unter die U23-Regelung fällt, kann Nicolas Hebsich zu einem wichtigen Baustein der 2012/2013er-Mannschaft werden – wenn er seine Rolle annimmt und an seinem Torabschluss arbeitet. Schade nur, dass seine Verletzung aus der Schlussphase der letzten Saison ihn noch zum Zuschauen zwingt. Wir wünschen ihm, dass er nicht mehr allzu lange ausfällt und bald in den Trainingsbetrieb einsteigen kann.

Mit Julian Prochnow (25) bleibt ein absoluter Stammspieler der vergangenen Saison am Babelsberger Park. 34 Einsätze, 31 davon von Beginn an, schlagen für ‚Jule‘ zu Buche. Seine bevorzugte Position ist die des defensiven Mittelfeldspielers – und in dieser Rolle überzeugte er vor allem durch unermüdlichen Einsatz, Laufstärke, eine hervorragende Zweikampfführung und seine Kopfballstärke. Weniger auffällig war er im Offensivspiel, hier muss er noch zulegen – vor allem in der Passsicherheit, der Gedankenschnelligkeit und der Spielübersicht. Es dürfte spannend werden, wie es für den neben Matthias Rudolph und Sebastian Rauch dienstältesten Nulldreier, unter Trainer Benbennek und der neuen (offensiveren) Spielphilosophie weitergehen wird. Im Moment absolviert Julian Prochnow ein Rehaprogramm und wird hoffentlich bald in das Teamtraining einsteigen können.

Oliver Heil (24) kommt vom Ligakonkurrenten SV Darmstadt 98 zum SV Babelsberg 03 und unterschrieb vorerst für ein Jahr. Die vergangene Saison verlief für den Leistungsträger aus der Aufstiegssaison (vor allem in der Rückrunde) wechselhaft. Eine Verletzungspause zu Beginn des Drittligajahres setzte in erstmal außer Gefecht. In seiner besten Phase zwischen dem 14 und 24. Spieltag erzielte er immerhin 3 Treffer und 2 Vorlagen als Stammspieler. Im weiteren Verlauf kam er häufig nur noch als Einwechselspieler und auf ungewohnter Position als Flügelspieler zum Einsatz. Das soll sich nun in Babelsberg ändern – er will als spielerisch starker Mittelstürmer (laut Trainer Benbennek) Markus Müller und Nicolas Hebisch im Sturmzentrum Konkurrenz machen. Auch Oliver Heil wünschen wir eine schöne und vor allem erfolgreiche Zeit am Babelsberger Park !

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Trainingsbericht vom 21.06.2012 http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/21/trainingsbericht-vom-21-06-2012/ http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/21/trainingsbericht-vom-21-06-2012/#comments Thu, 21 Jun 2012 11:07:30 +0000 Schollie_13 Kiebitzen http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/21/trainingsbericht-vom-21-06-2012/ Mit etwas Verspätung kam ich heute zum Vormittagstraining nach dem Testspiel beim Kooperationspartner FC Internationale.
Spielchen

Leider hinterließ auch dieses Spiel neue Verletzte, so dass sich lediglich 14 fitte Feldspieler im Trainingsbetrieb befanden. Als da waren: K.-F. Schulz, Lemke, Kühne, Toure, Kauffmann, Hebib, Hartmann, Müller, Kragl, Kreuels, Rudolph, Opper, Groß, Reiche. Dazu die beiden Torhüter Zacher und Löhe, wobei Frederic mit ‚dem Raucher‘ ein individuelles Torwarttraining absolvierte. Daniel war in die Spielform mit eingebunden, bei der in dem Raum zwischen 16er und Mittellinie ein 5-gegen-5 gespielt wurde – auf den Außenpositionen bzw. -zonen (zwischen 16er und Seitenlinie) war pro Team jeweils ein Anspieler platziert, der mit einbezogen werden durfte. Ziel war für beide Manschaften den Ball in den eigenen Reihen zu halten (unter Einbeziehung der Außenanspieler) – ein Team spielte zusätzlich noch auf Keeper Zacher und sollte Tore erzielen. (Die Teams wechselten dann natürlich nach einer gewissen Zeit, so dass beide Mannschaften mal auf Torerzielung aus waren.)
Süleyman Koc, Chrstian Essig und Julian Prochnow absolvierten ein individuelles Programm mit Physiotherapeut und Athletiktrainer Matthias Pefestorff.
Kofi Schulz war zur Untersuchung in der Charite, die ebenfalls verletzten Sergej Evljuskin und Nicolas Hebisch fehlten genauso wie Mateusz Szczur und Mickael Nelson.
Nachdem Christian Benbennek das gestrige Testspiel offenbar nicht sonderlich gefallen hat (läuferisches Engagement…), setzten er und Co-Trainer Cem Efe kurzerhand für den heutigen Nachmittag eine außerplanmäßige (Athletik-/Kondi-)Trainingseinheit an…

Fotos zur Vormittagseinheit gibt es hier.
Spaßvogel Markus Müller

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2:0 Sieg im zweiten Testspiel beim Berliner Bezirksligisten FC Internationale http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/20/20-sieg-im-zweiten-testspiel-beim-berliner-bezirksligisten-fc-internationale/ http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/20/20-sieg-im-zweiten-testspiel-beim-berliner-bezirksligisten-fc-internationale/#comments Wed, 20 Jun 2012 21:43:21 +0000 Dr. Udo Broemme Spieltag http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/20/20-sieg-im-zweiten-testspiel-beim-berliner-bezirksligisten-fc-internationale/ Nachdem es den ganzen Tag lang geregnet hatte, waren die Bodenverhältnisse entsprechend unvorteilhaft. Und so wurde es auch für die Fans im Dauerregen kein schön anzusehender Test gegen unsere Freunde vom FC Internationale, die wir immer mit dem „no racism“ Logo auf dem Trikot aufliefen.

Die Startaufstellung:

Zacher
Kühne, Hebib, K.F.Schulz, Toure
Hartmann, Evljuskin (C)
Kauffmann, Kragl, Kofi Schulz
Müller

Nach etwa 60 Minuten wechselte Benbennek munter durch und es kamen Reiche und Gross als neue Innenverteidigung, Rudolph und Opper als neue Außenverteidiger und Lemke und Kreuls für die Offensive.

Nulldrei übernahm von Anfang an, wie gegen einen Bezirksligisten zu erwarten ist, die Initiative. Es spielte sich zunächst jedoch viel im Mittelfeld ab, da trotz der wiederum lautstarken Anweisungen der Spieler untereinander (Hebib und Evljuskin taten sich da besonders hervor) die Automatismen in Sachen Lauf- und Passwege noch nicht greifen konnten. So gab es in den ersten 20 Minuten lediglich für Markus Müller drei kleinere Gelegenheiten, davon zwei Mal per Kopf und ein Mal per Flachschuss aus 22 Metern, die aber nichts einbrachten. Neuzugang Oliver Kragl schlug alle Standards, wobei die Ecken schon deutlich gefährlicher in den Strafraum flogen als bei den Nulldreiern zuletzt üblich, aber auch sie brachten zunächst gegen eine gute Inter-Defensive keine großen Torchancen. Erst eine Ecke nach rund 25 Minuten setzte Kühne in Szene, dessen Kopfball aus 7 Metern aber auf der Linie geklärt werden konnte. Kurz zuvor hatte schon ein Steilpass von Kauffmann auf Evljuskin für Torgefahr gesorgt, aber der Inter-Torwart kam die berühmte Zehntelsekunde eher an den Ball und verhinderte so die Führung der Nulldreier. Auch Inter hatte in der Phase eine sehr gute Gelegenheit als sich die Innenverteidigung der Nulldreier durch einen Steilpass aushebeln ließ, Zacher jedoch den Flachschuss parieren konnte. Eine sehr ähnliche Szene gab es übrigens auch am Anfang der zweiten Halbzeit, als Ex-Nulldreier Froese dann allein auf Zacher zulief aber unser Goalie wiederum den flachen, nicht allzu scharfen Schuss entschärfen konnte.
Nach 30 Minuten war es dann soweit. Nulldrei ging durch Benny Kauffmann in Führung. Zunächst hatte sich Kühne nach schöner Kombination an die Strafraumgrenze gemogelt, aber seine Unentschlossenheit führte zu einem abgeblockten Ball, den sich Kauffmann aber sehenswert erkämpfte, dann noch einen Gegenspieler überlief und den Ball am herausstürzenden Torwart vorbei ins Tor schob. Unmittelbar nach Wiederanpfiff setzt sich Kofi Schulz in einem schnellen Sprint durch, sein flacher Querpass erreichte aber Müller nicht, und so gab es Ecke. Diese wurde dann auf Kofi am langen Pfosten verlängert, der aber freistehend leider den Ball nicht richtig traf. Bis zur Halbzeit plätscherte das Spiel dann so dahin und daran änderte sich abgesehen von dem schon angesprochenen Steilpass der Gastgeber auf Froese auch in den ersten Minuten der zweiten Hälfte nicht viel. Nulldrei zwar mit viel Ballbesitz, aber gegen die sehr tief stehenden Gäste in deren 4:1:4:1 System war es auf dem Boden sehr schwer die nötigen Lücken zu reißen. Allenfalls zwei Flanken von der linken Seite durch den aufrückenden Toure wurden gefährlich, aber die größte daraus resultierende Chance konnte Hebib freistehend nicht verwerten, da er nicht hochstieg und so den Ball nicht drücken konnte. Mit den Wechseln kam dann spürbar mehr Schwung in die Partie. Sowohl Opper und Lemke auf rechts als auch Rudolph und Toure auf links machten viel mehr Tempo. Zudem spürte man auch bei Reiche und Groß die Übersicht und den Vorwärtsdrang. Hervorheben muss man besonders Philipp Kreuels, der in zentraler Offensivposition eine sehr gute Spielübersicht zu haben scheint und sich auch nicht zu schade ist, in den Zweikämpfen die Bälle zu erobern und sofort nach vorn umzuschalten. Insgesamt muss man sagen, dass die Spieler in der zweiten Halbzeit einen spielerisch und taktisch reiferen Eindruck machten, auch wenn es weiterhin zu wenig klaren Torchancen kam. Zwei mal machte auch der Schiedsrichterassistent nicht mit und pfiff vermeintlich Abseits. Eher strittig!
Nach 66 Minuten dann das 2:0 wieder durch Benny Kauffmann, wobei er etwas Glück hatte als der Ball vom Torwart zurück an seinen Fuss prallte und von dort ins Tor trudelte. Nachdem nach Vorstößen von Dennis Lemke noch zwei kleinere Chancen entstanden, hatte Kofi nach einem Torwartpatzer die Riesenmöglichkeit, aber er brachte unkonzentriert das Kunststück fertig, den Ball aus einem Meter Entfernung nicht im freien Tor unterzubringen. Auch Kreuels versuchte mit einer Art no look pass noch einmal Lemke einzusetzen, der nur noch hätte einschieben brauchen, aber die sehr schöne Szene wurde von einem Inter-Spieler im letzten Moment geklärt.
Leider verletzte sich Kofi Schulz kurz vor Schluss offenbar bei einem Zusammenprall schwer. Er musste jedenfalls minutenlang behandelt werden und ging offenbar mit Oberschenkelverletzung vom Platz, aber eine genaue Diagnose wohl frühestens morgen. Gute Besserung von dieser Stelle!

Fazit: Es war noch viel Sand im Getriebe, aber es lassen sich auch erste Erkenntnisse zum Thema Spielphilosophie und dem Können der Einzelspieler gewinnen. Wie auch schon in Leipzig gingen die Außenverteidiger deutlich weiter nach vorne, während Kauffmann und Kofi Schulz versuchten, auch in diesen Situationen Lücken für die Außenverteidiger zu reißen. Das klappte zunächst mit Kauffmann und Kühne auf rechts besser, wobei die Pässe aus der Defensive heraus auf Kühne dann nicht gedankenschnell genug gespielt wurden oder Kühne selbst dann den Spielzug nicht mit eigenen Ideen weiterführen konnte. Und so kam allenfalls durch Einzelaktionen Kauffmanns Gefahr auf. Auf Links versuchte Kofi Schulz eher durch Sprints an der Seitenlinie seinen Gegenspieler zu überlaufen. Kofi wechselte dann nach den Wechseln ins Sturmzentrum, wobei Kauffmann, Lemke und Kreuels eine sehr flexible Dreieroffensive bildeten. Kreuels erlief und erkämpfte sich dabei die Bälle auch im Mittelfeld und verteilte sie clever. Für meinen Geschmack die bisherige Entdeckung unter den Neuzugängen. Die Abwehr mit Rudolph, Reiche, Opper und Gross wurde hinten raus nicht mehr gefordert, weshalb eine Wertung der Neuzugänge in der Defensive da eigentlich ausfallen muss. Allerdings gab Reiche sehr präzise Anweisungen und wirkte durchaus wie der kommende Chef in der Abwehr, was auch an seiner hoch aufgeschossenen Figur und seiner Beweglichkeit liegt . Opper konnte ab und zu durch schnelles Umschalten nach vorn überzeugen, aber wurde ansonsten wie erwähnt nicht gefordert. Fraglich ist, ob das Experiment mit Hartmann auf der Sechserposition neben Evjluskin Sinn ergibt. Nach meiner bescheidenen Meinung, Nein! Wenn Reiche und neben ihm Hebib oder K.F.Schulz die Innenverteidigung bilden, dürfte Christian Gross wohl eher vor der Abwehr besser aufgehoben sein.
Leider verhinderten die Witterungsverhältnisse letztlich nicht nur einen wirklich umfassenden Blick auf die sportliche Leistungsfähigkeit der Mannschaften, sondern es war auch für die Fans somit die Möglichkeit genommen, einen angenehmen Sommerabend auf der Sportanlage des FC Internationale zu verleben. Außer der obligatorischen Currywurst (Note 3) war nicht viel drum herum. Und nach 100 Minuten im Dauerregen wollte dann wohl jeder schnell nach Hause. Schade eigentlich! Vielleicht ja eine Neuauflage des Freundschaftsspiels im nächsten Jahr unter besseren Bedingungen!

allez les bleus – und – no racism

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Erstes Testspiel – am 17.06.2012 bei Chemie Leipzig http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/17/erstes-testspiel-am-17-06-2012-bei-chemie-leipzig/ http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/17/erstes-testspiel-am-17-06-2012-bei-chemie-leipzig/#comments Sun, 17 Jun 2012 17:24:06 +0000 Schollie_13 Spieltag http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/17/erstes-testspiel-am-17-06-2012-bei-chemie-leipzig/ Mit einem 5:0 (2:0) Sieg beim Landesligisten in Leutzsch startete unsere Equipe am gestrigen Sonntag in die Testspielphase.
Ground II
Aufstellung zu Beginn des Spiels:
Zacher – Rudolph, Reiche, Kühne, Hebib – Evljuskin, Groß – Kauffmann, Kreuels, Lemke – Müller

Matthias Rudolph trug erwartungsgemäß die Kapitänsbinde.

Zur zweiten Halbzeit wurde munter durchgewechselt. Es kamen:
Toure für Rudolph, K.F.Schulz für Kühne, Opper für Hebib, Hartmann für Evljuskin, Kragl für Kauffmann und Löhe für Zacher. (alle Wechsel erfolgten positionsbezogen)
Die Binde übernahm Christian Groß.
In der 52.min kam Kofi Schulz für den verletzten Kreuels. Schulz (Kofi) ging dann auf Linksaußen und Kragl auf die 10.

Die Tore erzielten:
0:1 Lemke (38.)
0:2 Müller (45.)
0:3 Müller (48.)
0:4 Schulz, K. (66.)
0:5 Kragl (77.)

Fotos zum Spiel gibt es hier.


Ground I

Gästeanhang
Die Partie im Spielfilm:

Bei herrlichem Sonnenschein und in einem absoluten oldschool ground (im wahrsten Sinne des Wortes) begann das Spiel etwas zerfahren. Beide Mannschaften tasteten sich erstmal ab und waren um Ball- und Gegnerkontrolle bemüht. Den Nulldreiern gelang das – nicht überraschend beim Vergleich eines Drittligisten mit einem Landesligisten, der am Vortag auch noch sein letztes Punktspiel bestritt… – naturgemäß etwas besser.
Die erste Chance sollte dann aber doch bis zur 9. Minute auf sich warten lassen. Christian Groß bediente per Lobpaß Benjamin Kauffmann – dieser wurde jedoch in buchstäblich letzter Sekunde am Torschuss gestört. Mit der zweiten Welle brachte Benny dann eine Flanke über links ins Zentrum, wo Markus Müller nur knapp nicht an den Ball herankam.
In der 12. Minute mahnte Käpt‘n Rudi zum ersten Mal die vom Trainerteam geforderte lautstarke Kommunikation und das gegenseitige Coaching an.
Der erste Eckball wurde in Minute 14 von Kauffmann von links rein gebracht, der Schussversuch von Kreuels wurde geblockt. Auch die daraus resultierende Ecke brachte nichts zählbares.
16.min: Tiefer Ball von Sergej Evljuskin auf Dennis Lemke – der zieht in die Mitte und wird gefoult – Freistoß halbrechte Position, ca. 23m Torentfernung --> Müller-Position… Der bekommt den Ball auch nach kurzer Ablage – hämmert ihn aber in die Mauer.
18.min: Rudi bricht über links durch, bringt eine Flanke auf den zweiten Pfosten – der Kopfball von Lemke wird abgeblockt.
Bereits jetzt fällt auf, wie das ‚alte 4-2-3-1-System‘ neu interpretiert werden soll: In Ballbesitz schieben beide Außenverteidiger (Rudolph, Hebib) weit nach vorne, die offensiven Flügelspieler (Kauffmann, Lemke) schieben etwas in die Mitte um den Zentrumstürmer (Müller) zu entlasten und Platz auf den Außenbahnen zu schaffen. Ein Sechser (Evljuskin, Groß) lässt sich etwas fallen, um mit den Innenverteidigern (Kühne, Reiche) ein Dreieck aufzubauen. Im Prinzip entsteht so situativ ein 3-4-3-System.
20.min: Nächste Flanke von Rudi – zum Eckball geklärt. Der wird von Kreuels kurz ausgeführt, die anschließende Flanke ist zu ungenau.
22.min: Christian Groß fasst sich ein Herz und setzt zum Solo an, der letzte Pass in die Gasse wird aber abgeblockt. Allerdings war ein Foul dabei – Freistoß erneut aus halbrechter Postion, ca. 23m vor dem gegnerischen Kasten. Erneut versucht sich Müller – diesmal per Schlenzer. Der geht allerdings deutlich über das Tor.
Es folgt die nächste klare Ansage vom Käpt‘n: „Tempo höher“. Auch Coach Benbennek scheint nicht zufrieden zu sein und gestikuliert immer wieder in Richtung seiner Spieler und gibt Anweisungen.
25.min: Guter diagonaler Ball von Kreuels auf Lemke. Der flankt von der rechten Seite – in der Mitte ist erneut Müller da – der wird aber geblockt und ein kontrollierter Kopfball so verhindert.
27.min: Fernschuss Kreuels, allerdings ist zu wenig Druck dahinter und der Ball landet gefahrlos in den Armen des Torhüters.
30.min: Weiter Ball nach Rechtsaußen, die Flanke von Hebib bringt keine Gefahr.
32.min: Schwach ausgeführter Freistoß von Kreuels von der rechten Seite.
34.min: Der Ball zirkuliert vor des Gegners 16er --> Die Suche nach der Lücke. Da diese aber (noch) nicht gefunden wird, entschließt sich Kreuels zu einem Fernschuss, der allerdings abgeblockt wird.
Witziger Kommentar einiger Gästefans, die neben dem Schreiberling sitzen: „Das sieht ja aus wie bei Barcelona“
36.min: Benny diesmal zentral im Mittelfeld unterwegs, zieht dann aus der Ferne mit links ab – der Keeper klärt per Faustabwehr.
37.min: Lemke ist rechts durch, bringt eine gute scharfe Flanke ins Zentrum – nur knapp zu hoch für den einköpfbereiten Müller.
39.min: Gute Balleroberung im Mittelkreis durch Groß, der spielt kurz zu Evljuskin – der sieht eine Lücke und passt den Ball vertikal an den Strafraum. Lemke bekommt den Ball mittig vor dem Tor, nimmt ihn per schöner Körperdrehung mit und vollendet cool zum 0:1 !
Na endlich, ist man geneigt zu sagen.
42.min: Schöne Kombination Lemke-Kreuels-Kauffmann-Kreuels – Pass in die Gasse, aber Müller im Abseits.
44.min: Benny über links, Flanke auf den zweiten Pfosten – Lemke per Kopf. Geklärt.
45.min: Eckball von links. Benny schlägt ihn aber zu nah vors Tor und der Keeper fischt den Ball locker runter. Der Abwurf wird aber abgefangen, Müller sichert den Ball vor dem 16er und wird dabei gefoult. Diesmal 23m Torentfernung – allerdings zentral vor dem Tor. Der Schuss von Kauffmann geht in die Mauer.
46. Ballverlust Groß. Erobert ihn aber sofort zurück und setzt zum Solo an. Dabei wird er von 2 Mann in die Zange genommen -> Freist0ß erneut halblinke Position, ca. 23m Torentfernung. Flanke von Kreuels auf den Elfmeterpunkt. Dort ist Müller, sagt Danke und nickt zum 0:2 ein.

Halbzeitfazit:
Siehe oben: Die Abwehr schiebt gut raus, beide Außenverteidiger sind offensiv ausgerichtet, die offensiven Flügelspieler ziehen bei Ballbesitz in die Mitte um Platz zu schaffen und den Mittelstürmer zu unterstützen. Bei Ballverlusten wird sofort aggressiv gegen den Gegner gearbeitet und die Bälle so schnell zurückerobert.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass es ‚nur‘ gegen einen Sechtsligisten geht.
Wechsel zur Halbzeit siehe oben.
Spielszene

48.min: Tiefer Ball von Kragl auf Kreuels, der legt im 16er quer zu Müller – Dankeschön. 0:3.
49.min: Nächster Ballgewinn durch frühes Pressing bringt eine Doppelschusschance – beide werden jedoch geblockt.
50.min: Eckball von Kragl zu dicht auf den ersten Pfosten.
51.min: Doppelpass zwischen Müller und Opper – dann Opper tief geschickt – die Flanke landet in den Armen des Keepers.
52.min: Erneut Opper, diesmal per Solo über rechts. Querpass zu Hartmann, dessen Schuss wird geblockt. Zweiter Ball ist bei Lemke. Sein Schlenzer geht knapp daneben.
54.min: Erste Großchance für Chemie ! Ballverlust im Mittelfeld, Chemie spielt es mal schnell und direkt über 3 Stationen. Plötzlich ist der Angreifer im 16er frei – trifft den Ball aber nicht richtig.
55.min: Freistoß halblinks vor dem 16er – per Kopf von Chemie geklärt.
58.min: Doppelpass Hartmann-Müller – der Fernschuss von Lenny geht rechts daneben.
60.min: Doppelpass Kofi/Müller – Schuss von Müller aus 18m geht ebenfalls daneben.
61.min: Kofi scheitert aus spitzem Winkel am Keeper.
Aus der eigenen Hälfte kommen immer wieder gute Ansagen von Keeper Frederic Löhe: „Konzentration hoch halten. Nicht nachlassen.“
62.min: Guter Pass in die Gasse von Hartmann, Markus kann den Ball aber nicht kontrollieren.
63.min: Jetzt wieder Chemie: starker diagonaler Ball, allerdings kann der Mann auf Rechtsaußen den Ball nicht richtig kontrollieren und die Aktion verpufft.
64.min: Unkontrolliertes Abspiel von Kragl vor dem 16er der Chemiker. Daraus resultiert ein Konter, der auf Kosten eines Freistoßes beendet wird. 28m Torentfernung, zentrale Position. Der Schuss geht aber klar drüber und Löhe muss nicht eingreifen.
66.min: Klasse Ballgewinn von Kofi, setzt sich im Laufduell durch und bringt den Körper gut vor den Gegner – vor dm Kasten bleibt er ebenfalls cool und vollendet flach rechts unten zum 0:4. Großartige Szene !
69.min: Kombination über links: Hartmann-Müller-Kragl --> Kragl legt letztenendes quer zu Hartmann, der bekommt den Ball am herauseilenden Keeper aber nicht vorbei.
70.min: Weiter Ball auf Linksaußen zu Toure, der mit klasse Ballannahme. Querpass zu Lenny, der schießt aus 23m und der Keeper klärt zur Ecke, die aber nichts einbringt.
73.min: Angriff Chemie über links. Kurz quer gelegt – Abschluss vom linken Strafraumeck. Knapp neben das Tor und auch nicht scharf genug um Löhe in ernsthafte Gefahr zu bringen.
74.min: Ecke Chemie. Geklärt. Die Flanke nach der zwéiten Welle fischt sich Löhe herunter.
75.min: Nächste große Chance für die Leutzscher. Der Angreifer verstolpert aber.
76.min: Herrlicher Flachpass von Hartmann in die Spitze zu Müller. Der ist allein vorm Keeper, nimmt aber das Tempo raus und kann dann den Torhüter nicht überwinden.
77.min: Die zweite Welle rollt: Flanke von Kofi von links. Kragl nickt per Kopf zum 0:5 ein.
78.min: Tiefer hoher Ball von Groß auf Lemke, der kann den Ball aber nicht richtig kontrollieren.
78.min: Fernschuss Hartmann. Daneben.
80.min: Riesenchance für Chemie: eine schnelle Kombination, in der die kurze Unordnung in der Nulldrei-Defensive ausgenutzt wurde, bringt einen Angreifer allein vor Keeper Löhe in Schussposition. Der legt den Ball aber mit dem rechten Außenrist denkbar knapp am Tor vorbei.
81.min: Toure gelangt dank mehrerer ‚Rudi-Übersteiger‘ in den gegnerischen 16er, legt den Ball flach quer zu Groß ab, der geht am Gegner vorbei und flankt dann (unnötigerweise) zu Lemke. Dennis verzieht, stand aber ohnehin im Abseits.
87.min: Kombination über mehrere Stationen: Hartmann-Kragl-Schulz. Dessen Flachpass findet aber keinen Abnehmer.
Spielende.
Kofi Schulz - Ballannahme
Fazit:
Ein schöner Ausflug zu einem sympathischen Gastgeber. Netter oldschool ground und großartiger Support auf beiden Seiten (speziell in der ersten Halbzeit).
Für das erste Testspiel der neuen Truppe sah das schon sehr ordentlich aus. Man hat aber den Kräfteverschleiß der ersten Trainingswoche gemerkt – ansonsten wäre gegen diesen überforderten Gegner (noch) mehr drin gewesen. Die Defensive hatte nicht wirklich Gelegenheit sich auszuzeichnen, dafür war Chemie einfach zu harmlos. Offensiv sah das schon sehr ansprechend aus, wenn man bedenkt, dass erste eine Woche an der Spielphilosophie gearbeitet werden konnte. Wie schon beschrieben, war zu erkennen, worauf Christian Benbennek und Cem Efe in der kommenden Saison wert legen werden: Kurzpassspiel, vertikale Pässe in die Schnittstellen der Abwehr, Verschieben auf dem Spielfeld, schnelles Umschalten, situationsbezogene Änderung der taktischen Grundformation. Bleibt abzuwarten, wie sich das gegen stärkere Gegner umsetzen lassen wird !
Der Anfang ist jedenfalls gemacht und der erste Eindruck macht Lust auf mehr.

Allez les bleus !!!

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Trainingsbericht vom 14.06.2012 http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/14/trainingsbericht-vom-14-06-2012/ http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/14/trainingsbericht-vom-14-06-2012/#comments Thu, 14 Jun 2012 15:26:06 +0000 Schollie_13 Kiebitzen http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/14/trainingsbericht-vom-14-06-2012/ Am heutigen Donnerstag vormittag, 10 Uhr, fanden sich 20 Nulldrei-Spieler (incl. Lee und Nelson, aber ohne Morack,Szczur und Schulz – Prochnow,Hebisch, Essig sind verletzt) zum Training auf dem oberen Trainingsplatz des KarLi ein.
Zur Erwärmung gab es das berühmte 5-2 in drei Gruppen (Cem Efe fungierte als 21. Spieler).
Im Anschluß bat Physiotherapeut und Athletiktrainer Matthias Pefestorff zum Kraft-Programm. Hauptsächlich standen Kurzstreckenläufe mit Widerstand auf dem Tagesplan.
6-4-Überzahlspiel mit Außenanspielern

Den Hauptteil umfassten zwei Übungsformen: Zum einen gab es im Rechteck ein 6 (5) vs. 4 (3) Überzahlspiel wobei 4 feste Außenanspieler um das Rechteck platziert waren. Diese sollten ihre 2 (1) Mitspieler im Zentrum finden, welche den Ball dann mit maximal 2 Ballberührungen weiterleiten sollten. Die 4 anderen Spieler innerhalb des Rechteckes sollten die Passwege zustellen, Anspiele unterbinden sowie die Gegenspieler anlaufen um sie unter Druck zu setzen.
Besonders viel Wert wurde hierbei auf die Vermeidung von hohen Bällen, auf saubere flache Zuspielen und gegenseitiges Coaching gelegt.
Beide Trainer unterbrachen regelmäßig, wenn ihnen etwas nicht gefiel und korrigierten – teilweise lautstark.
Die zweite Übung bestand aus unterschiedliche Passfolgen – auch hier lag ein besonderes Augenmerk auf dem sich-gegenseitig-helfen. Passfolgen
Beide Formen wurden in ordentlichem Tempo und mit viel Bewegung durchgeführt – schließlich sollen in dieser Saison auch in diesen ballorientierten Übungen die konditionellen Grundlagen für den Drittligaalltag gelegt werden !
Torwarttrainer Sebastian Rauch absolvierte mit den Keepern ein individuelles Programm.
Die Truppe arbeitete sehr engagiert mit – trotzdem kam der Spaßfaktor nicht zu kurz.
Nach 100 Minuten war die Einheit beendet und die Spieler freuten sich auf ihren freien Nachmittag.
Weitere Fotos vom Training findet ihr hier.

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Die Wackelkandidaten http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/14/die-wackelkandidaten/ http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/14/die-wackelkandidaten/#comments Thu, 14 Jun 2012 13:54:21 +0000 Schollie_13 Mannschaft http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/14/die-wackelkandidaten/ Bei vier weiteren Spielern ist noch keine abschließende Entscheidung zur möglichen Weiterbeschäftigung gefallen.
Rico Morack, Julian Prochnow, Dennis Lemke und Nicolas Hebisch besitzen noch einen Vertrag bis zum 30.06.2012.
Gespräche zu Vertragsverlängerungen laufen laut offizieller Verlautbarungen.
Sowohl Julian Prochnow (25) als auch Nicolas Hebisch (22) laborieren derzeit noch an Verletzungen bzw. ihren Folgen – hier stehen die Zeichen aber auf Verlängerung. Täglich wird mit einer Vollzugsmeldung gerechnet – manche Medien vermeldeten sie sogar als bereits perfekt.
Dennis Lemke (23) war die ganze bisherige Woche im Mannschaftstraining und zeigte sich sehr engagiert. Die Tatsache, dass er bereits bei Braunschweig II unter Christian Benbennek aktiv war, dürfte sicherlich kein Nachteil für ihn darstellen.
Rico Morack (24) zählt als Wackelkandidat – gerade nach der Trennung von Ronny Surma und Florian Grossert wäre eine Verlängerung mit ihm allerdings durchaus als Überraschung zu werten…

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Die Abgänge http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/14/die-abgaenge/ http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/14/die-abgaenge/#comments Thu, 14 Jun 2012 13:26:28 +0000 Schollie_13 Mannschaft http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/14/die-abgaenge/ David Hollwitz kam erst vor der vergangenen Saison von der zweiten Mannschaft von Union Berlin. Trotz 10 (Kurz-)Einsätzen in Liga 3 konnte er sich gegen die große Konkurrenz (Evljuskin, Prochnow, Groß, Civa, Hartmann) auf seiner Position im zentralen Mittelfeld nicht durchsetzen. Schade – gute Technik und im Laufe der Zeit auch stark verbesserte Zweikampfführung zeichneten ihn aus. All das wird ‚Holle‘ im kommenden Jahr in der Regionalliga zeigen können – er kehrt zu Union II zurück. Ein nachvollziehbarer Schritt, da die Konkurrenz auf seiner Position auch in dieser Saison wieder groß sein wird. Zudem hätte er den Nachteil, dass er nicht mehr unter die U-23-Regelung fallen würde.

Daniel Scheinig wurde vom Verbandsligisten Falkensee-Finkenkrug verpflichtet, und galt von Anfang an als Ergänzungsspieler. So sollte es dann auch kommen. Trotz unermüdlichem Trainingseinsatz kam er über 3 Kurzeinsätze nicht hinaus. Folgerichtig also sein Entschluss den Verein nach nur einer Saison wieder zu verlassen. Daniel schließt sich dem Oberligisten 1.FC Neubrandenburg an.

Für Amaechi Igwe sollte Babelsberg eigentlich ein Neubeginn werden. Bei seinem letzten Verein – in Ingolstadt hatte er sich eine langwierige Verletzung zugezogen, nach deren Heilung er sich jedoch in der zweiten Mannschaft wiederfand. In der Hinrunde sah das auch ganz gut aus und Amaechi durfte sich als Stammspieler auf der Linksverteidiger-Position betrachten. Leider wechselten sich Licht und Schatten regelmäßig ab. Nach vorne zumeist dynamisch unterwegs und mit einer guten Technik ausgestattet, unterliefen ihm hinten leider zu oft Stellungsfehler welche ihm dann wohl auch den Platz im Team gekostet haben. Seit Februar fand er dann den Weg nicht mehr zurück in den Kader und wurde zusätzlich regelmäßig von Verletzungen geplant.

Absolute Stammspieler und Leistungsträger waren hingegen Anton Makarenko und Dominik Stroh-Engel. Mit beiden hätte der Verein gerne verlängert, beide entschieden sich aber für einen Vereinswechsel.

Anton Makarenko, der sich im letzten Spiel gegen Wiesbaden eine schwere Gehrinerschütterung zugezogen hatte, zeigte in der vergangenen Saison wohl die konstanteste Leistung aller Nulldreier und legte seine beste Saison für unsere Farben hin. 7 Tore und 8 Assists in 36 Spielen sind für einen Flügelstürmer eine ordentliche Quote. Zumal man bedenken muss, dass gerade auf den offensiven Außenpositionen im Demuth’schen System (und nicht nur da…) auch viel Defensivarbeit verrichtet werden musste. Kämpferisch war ‚Maka‘ ohnehin einer der stärksten Babelsberger und musste sich selten etwas vorwerfen lassen. Besonders in Erinnerung wird den Anhängern natürlich Maka’s Klassenerhalts-Tor in der Nachspielzeit des letzten Heimspiels gegen Arminia Bielefeld bleiben. Danke dafür und für die zwei schönen Jahre mit dir am Babelsberger Park, Maka !!
In der kommenden Saison wird Anton Makarenko im Dress des Chemnitzer FC auflaufen.

Dominik Stroh-Engel zieht es (ebenfalls nach zwei Jahren) zurück gen Heimat. Er wird in der kommenden Saison für seinen neuen (alten) Verein SV Wehen-Wiesbaden auflaufen. Auch unser Co-Kapitän konnte in der vergangenen Saison eine erheblich Leistungssteigerung hinlegen und erzielte als ‚Zehner‘ 13 Tore und 5 Assist. Einen großen Beitrag für diese gute Quote lieferten natürlich seine 6 Elfmeter, die er im allgemeinen präzise und sicher verwandelte – mit Ausnahme des Landespokalfinales (hier scheiterte ‚Dodo‘ und trug somit einen entscheidenden Teil dazu bei, dass der SVB03 im kommenden Jahr nicht am DFB-Pokal teilnehmen kann…). Damit wären wir auch schon beim großen Kritikpunkt angelangt – auch aufgrund seiner Körpergröße und seines Laufstils wirkte Dodo häufig wenig motiviert und teilweise sogar arrogant. Gemessen an seinen vorhandenen Fähigkeiten (großartige Technik, gutes Auge für Spielsituationen) hat er in den Augen vieler Fans zu selten überzeugen können. Dazu kamen dann ,zu oft ungünstigen Zeitpunkten, Aussagen in den verschiedenen Medien, die Dominik nicht unbedingt zum Fanliebling werden ließen. Nichtsdestotrotz sind wir Dominik Stroh-Engel dankbar für zwei überwiegend schöne Jahre hier in Babelsberg !

Einen ganz besonderen Fall stellt Almedin Civa dar: Insgesamt 8,5 Jahre hielt ‚Alme‘ seine Knochen für Nulldrei hin, glänzte selten als Edeltechniker, war aber stets ein wichtiger Mann für seinen jeweiligen Trainer. Als unermüdlicher Kämpfer mit einer Wahnsinnszweikampfpräsenz spielte er sich in insgesamt 292 Pflichtspielen (zu den im Artikel genannten 289 kamen noch 2 Ligaeinsätze sowie das Landespokalfinale hinzu) in die Herzen der Fans und war im vergangenen Jahr der älteste Feldspieler in den oberen drei Ligen. Vor der Saison als Stand-by-Profi gehandelt, absolvierte Alme immernoch beachtliche 22 Ligaspiele in denen er auf der Sechser-Position die nötige Zweikampfhärte einbrachte und als ‚verlängerter Arm des Trainers‘ fungierte. Bereits vor der Saison war klar, dass Almedin Civa seine lange Karriere beenden würde – umso schöner, dass der angestrebte Klassenerhalt einen Tag nach seinem 40. Geburtstag im Anschluss an das letzte Saisonheimspiel gegen Bielefeld gefeiert werden konnte !
Almedin wird auch in Zukunft weiter für den Verein arbeiten – in welcher Funktion ist allerdings nicht ganz klar definiert. Zunächst möchte er sich aber erstmal ein wenig mehr um seine Familie kümmern und Zeit mit ihr verbringen. Danke, Alme !

Mit Marian Unger verlässt unser langjähriger Stammtorhüter und Kapitän den Verein. Nach 4 Jahren am Babelsberger Park läuft sein Vertrag zum 30.06.2012 aus und wird nicht verlängert. Bereits während der Saison 2010/2011 begann Marians Position als unumstrittene Nummer 1 ein wenig zu bröckeln. Unvergessen das Heimspiel gegen Unterhaching in dem er einige Male nicht gut aussah. Zahlreiche Fans ‚forderten‘ einen Wechsel auf der Torwartposition – Dietmar Demuth entschied sich anders und gab Marian weiter das Vertrauen. Zurecht wie sich zeigen sollte. Er fing sich und zeigte fortan souveräne Leistungen. Vor der Saison 2011/2012 entschied Marian Unger den Zweikampf gegen Daniel Zacher erneut für sich und ging als Keeper Nummer 1 in die Saison. Am achten Spieltag sollte der Gegner im KarLi wieder Unterhaching heißen. Und Marian erwischte auch hier nicht seinen besten Tag. Da er in den vorhergegangenen Spielen bereits die eine oder andere Unsicherheit zeigte – vor allem bei seiner großen Schwäche: dem Herauslaufen und der Strafraumbeherrschung – entschied sich DD vor dem neunten Spieltag tatsächlich zum Wechsel auf Daniel Zacher. Marian blieb aber dran und gab im Training Gas. Nach dem schwachen Rückrundenstart und der 0:5-Klatsche in Heidenheim sah sich Demuth genötig ein Zeichen zu setzen und beorderte am 26. Spieltag den Kapitän zurück ins Tor.
Als ‚unglücklich‘ müssen die Vertragsverhandlungen in der spielfreien Zeit bezeichnet werden. Der Verein legte beiden Torhütern ein Vertragsangebot vor – so weit so gut. Es schien aber klar zu sein, dass keiner von beiden unter dem jeweils Anderen erneut zur Nummer 2 werden wollte. Nachdem Daniel Zacher zuerst unterschrieben hatte, wurde das Vertragsangebot für Marian zurückgezogen. Nicht zuletzt dürften auch wirtschaftliche Überlegungen bei dieser harten Personalentscheidung eine Rolle gespielt haben – galt ‚Mari‘ doch als einer der am besten verdienenden Nulldreier.
Ein bitteres Ende für unseren Kapitän ! Mit Marian verlässt ein absoluter Fanliebling, Sympathieträger und neben Demuth ‚das Gesicht des Vereins‘ unsere Equipe. Auch in der Außendarstellung war Marian stets für Nulldrei im Einsatz – z.B. als Moderator von ‚Nulldrei zum Anfassen‘.
Danke für 4 schöne und erfolgreiche Jahre !

Ähnliches kann man zu Florian Grossert sagen. Hier traf Neu-Trainer Benbennek laut Facebook-Chat vom vergangenen Freitag (siehe Beitrag hier im Blog) die Entscheidung den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. ‚Flo‘ war vor der Saison als vermeintlicher Führungsspieler von Zweitligaaufsteiger Dynamo Dresden geholt worden. Zu Beginn der Serie füllte er diese Rolle auch sehr gut aus – er war in der Innenverteidigung gesetzt, ordnete das Spiel von hinten heraus und organisierte den Abwehrverbund. Zudem erzielte Florian auch noch 2 Tore. Nachdem er die ersten 10 Spiele allesamt über die gesamte Spielzeit auf dem Feld stand, fiel er anschließend lange Zeit mit einer Schambein-/Leistenverletzung aus und kehrte erst am 26. Spieltag in die Anfangsformation zurück. Dieses Comeback sollte jedoch nur von kurzer Dauer sein. Bis zum 32. Spieltag folgte kein weiterer Einsatz. Vom 33. bis zum letzten Spiel wechselte Flo dann zwischen Startelf und Einwechselbank. Man kann nur vermuten, dass die Verletzung ihm offenbar doch mehr Probleme bereitete, als viele Fans erahnen. Ein fitter Florian Grossert wäre sicherlich eine große Bereicherung für den aktuellen Kader (sowie für jeden anderen Drittligisten…), Benbennek und das Ärzteteam scheinen aber Bedenken zu haben, dass dies der Fall sein wird. Da auch Flo zu den besser verdienenden Spielern zählen dürfte, scheint das Risiko aber zu hoch zu sein ihm einen Platz im angestrebten 22er-Kader zu geben.
Auch für Florian Grossert ist das ein bitteres Ende bei seiner zweiten ‚Amtszeit‘ beim SVB03. Mit ihm geht eine weitere Identifikationsfigur. Alles Gute sowie eine zügige und vollständige Genesung !

Ronny Surma ist in über 100 Pflichspielen für Nulldrei am Ball gewesen und muss sich zum 01.07.2012 ebenfalls einen neuen Verein suchen. Neben Marian, Alme und Rudi war auch Ronny Fanliebling und Sympathieträger – vor allem dank seiner stets robusten und engagierten Spielweise sowie seiner offenen und ehrlichen Art. Trotz 24 Saisoneinsätzen galt Ronny allerdings nicht als unumstritten – hin und wieder hatte er kleinere Aussetzer dabei oder sah in einigen Situationen unglücklich aus. Vor allem menschlich ein absolut positiver Typ, der sich auch als Einwechselspieler stets in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Unvergessen auch seine Loyalität im vergangenen Mai, als hier die Lichter auszugehen drohten – in den 8 Tagen im Mai sah man Ronny Seite an Seite mit den Fans auf der Demo marschieren um für den SV Babelsberg 03 zu kämpfen ! Danke, Ronny !
Schade, dass auch er in der kommenden Saison nicht mehr für unsere Farben auflaufen wird !

Bei allen Dreien steht noch nicht fest, wo sie ihre Karriere fortsetzen werden.

Fazit:

Die Trennung von Scheinig, Hollwitz und Igwe ist konsequent und logisch sowie für beide Seiten das Beste. ‚Scheini‘ und ‚Holle‘ werden in ihren neuen Vereinen höherklassiger spielen als hier in der zweiten Mannschaft. ‚Holle‘ sogar in der hochattraktiven neuen Regionalliga Nordost – zudem wird er die Möglichkeit haben sich für den Zweitligakader von Union Berlin anzubieten. Wohin es ‚Iggy‘ ziehen wird, muss man abwarten.

Makarenko und Stroh-Engel waren nach der für sie persönlich gut gelaufenen Saison mit hervorragenden individuellen Statistiken schwer zu halten.
Wenn andere, potentere Vereine locken, bedarf es schon einigem an Überredungskunst und Verhandlungsgeschick um Spieler dieser Qualität hier am Park zu halten – das Problem gab es ja in den vergangenen Jahren bereits (Frahn, Hoffmann, Oumari, Schütz etc…). Eventuell spielte hier auch der unerwartete Trainerwechsel eine Rolle – wenngleich ich dieser Tatsache nicht allzuviel Bedeutung im ‚Gesamtpaket‘ beimessen würde.

Wie oben schon erwähnt, stellen die Abgänge von Unger und Surma vor allem menschlich einen großen Verlust da. Gerade die aktive Fanszene verliert hier auf einen Schlag 2 absolute Identifikationsfiguren. Auch im Mannschaftsklima, der Teamchemie und -Hierarchie werden sie (‚Mari‘, Ronny, ‚Flo‘) schwer zu ersetzen sein, da sie sowohl auf als auch neben dem Platz stets vorne weg gegangen sind und die anderen Spieler mitreißen konnten.
Vor allem hätten sie aber alle drei einen würdevolleren Abgang verdient gehabt ! (wenn man denn diese Personalentscheidungen schon so trifft – was man aus sportlich-/wirtschaftlicher Sicht durchaus tun KANN)

Allen kann man nur alles erdenklich Gute für die sportliche (und private) Zukunft wünschen !!!
Danke für euren Einsatz für Nulldrei !

Zu Alme ist eigentlich alles gesagt: Ein guter Zeitpunkt für das Karriereende – mit dem perfekt gemachten Klassenerhalt einen Tag nach dem 40. Geburtstag, beim letzten Saisonheimspiel !!
Perfekter hätte man den Zeitpunkt nicht wählen können – vor allem wenn man sich auch im fortgeschrittenen Fußballeralter noch als Stammspieler bezeichnen kann…
Genieß die Zeit mit der Familie und alles Gute für die Zukunft !
Wir sind gespannt in welcher Funktion du Nulldrei erhalten bleiben wirst !

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Rettet den Ball ist bunt! http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/12/rettet-den-ball-ist-bunt/ http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/12/rettet-den-ball-ist-bunt/#comments Tue, 12 Jun 2012 20:50:44 +0000 Nikolai Koba Fanszene http://morningnowawes.blogsport.de/2012/06/12/rettet-den-ball-ist-bunt/ Was gibt die Fanszene dem Kiez zurück? Und warum tut sie es? Sie sollte es tun, weil sie nicht nur an ihrem Verein gebunden ist, sondern ein Teil des Kiezes und seiner Kultur ist. Ihm verpflichtet ist und mitgestalten sollte. Die Fanszene ist kein vom Kiez losgelöstes Subjekt. Was gibt die Babelsberger Fanszene nun ihrem Kiez zurück? Neben von Klein- und Kleinstveranstaltungen definitiv die alljährlichen Events wie zum Beispiel: das antirassistische Stadionfest Ball ist bunt.

Zum 11. Mal fand an diesem Wochenende ein Freizeitturnier statt, das mit Speis und Trank, Musik und zwei Turnieren die Menschen für sich gewinnen wollte. Nachdem im letzten Jahr der BiB ausfiel und im Jahr davor auf die geliebte Sportanlage der Sandscholle ausweichen musste, sollte es nun wieder im Karl-Liebknecht-Stadion stattfinden. Dafür nahm den Kunst- und Naturrasenplatz hinter den Traversen des Stadions in Beschlag. Über 30 Mannschaften maßen sich in ihrer Lieblingsdisziplin: dem Fußballspielen. In diesem Jahr war es endlich mal wieder bemerkbar, dass die Freizeit- und Spaßmannschaften doch verstärkt wieder auftraten, die natürlich den (halb)professionellen Mannschaften gnadenlos unterlagen. Wie schön war es anzusehen als Ultras Braunschweig gegen St. Pauli kickte. Ein herrlich langsames Spiel ohne richtigen Siegeswillen. Da wurde gespielt, weil man Spaß dran hatte. Ein Punkt dem der Ball ist bunt mitunter fehlt.

Mitunter hatte man auch das Gefühl, dass das Stadionfest sich schwindender Beliebtheit erfreut wenn man das am Zuschauerverkehr bemessen möchte. Und das lag sicherlich nicht an den fehlenden Spielern und Vereinsfunktionären. Vielleicht lag es auch am kulturellen und allgemeinen Standangebot. Wie jedes Jahr das Gleiche. Wenn man mal vom neuen Kooperationspartner des Vereins Viva Con Aqua absieht. Wieder der gleiche Libanese, wieder der Cuba Si-Stand und wieder die gleichen Gruppen. Der große Knaller zum Verweilen bleibt aus. Zwar spielte dieses Mal das Wetter mit doch waren die Kulturacts mehr als mau. Bier Iki Ütsch hat man schon so oft in Potsdam gesehen gehabt, dass ein Wow-Erlebnis einfach ausblieb. Vor allem weil parallel in einem Armeezelt die EM übertragen wurde. Bessere Konkurrenz geht an diesem Abend nicht.

Großer Aufreger des Tages war sicherlich der Platzsturm des Düsseldorf-Fanclubs als Hommage an das Relegationsspiel gegen Hertha samt Pyro. Dumm nur, dass die Fackeln wohl von mangelnder Qualität waren und anfingen den sicheren Teil zum Halten abzubrennen, so dass die Pyrotechnik auf den Kunstrasen fiel um einer gesundheitlichen Schädigung vorzubeugen. Der Kunstrasen wurde dadurch beschädigt. Danach gab es einige provokante Aktionen auf beiden Seiten, die am Ende zur Disqualifikation der Düsseldorfer führten.

Was gibt die Fanszene also ihrem Kiez? Sie möchte in dem Kiez hineinwirken. Eine Präsentation von Initiativen und Einrichtungen aus dem Kiez war kaum wahrzunehmen. Was sicherlich schade ist, wenn man sich eine Identität als Kiezverein aufbauen möchte. Ebenso schade, dass der Spaß in den Hintergrund gerückt ist und es selbst bei einer solch hervorgehobenen Mannschaft wie Concordia Nowawes eigentlich auch nur ums Gewinnen geht. Wohin wird sich der BiB entwickeln? Besonders in Anbetracht der Veränderungen und des Imagewandels des Vereins. Der Streitigkeiten innerhalb der Fanszene und dem Aufrechterhalten und der Steigerung der Attraktivität des Festes.

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